MARIELLE VIOLA MORAWITZ

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Imagination of a child named Marielle

Children possess the ability to submerge completely in their fantasy worlds. Using dolls and doll houses they re-enact daily life and imagine how their own adult life would be like at the same time. These picturesque and vivid imaginations are made tangible through the artist’s work. Marielle Viola Morawitz puts herself in direct relation with her doll houses and visualizes those day-to-day scenarios she envisioned as a child: She’s doing the laundry, washing the dished, nursing her children, is taking a bath, watching TV or applying make-up. By doing so, she transfers her past imagination into the present visualising them as the illusions they are.

Berlin, 2014

Imagination of a child named Marielle

Kinder besitzen die Fähigkeit sich ganz in ihre Traumwelt hineinzuversetzen. Sie spielen mit Hilfe von Puppen und einem Puppenhaus Alltagssituationen nach und stellen sich dabei vor wie ihr Erwachsenenleben aussehen wird. Dieses bildhafte und anschauliche Vorstellen wird in „Imagination of a child Marielle“ sicht- und fast greifbar. Dabei setzt sich die Künstlerin als erwachsene Person mit den Puppenhaus-Räumen in Bezug und lässt sich diejenigen Alltagssituationen erleben, die sie sich als Kind vorgestellt hat. Sie wäscht den Teller ab, hängt die Wäsche auf, versorgt ihre Kinder, schaut fern, nimmt ein Bad, schminkt sich. So gibt sie der naiven Vorstellung von damals ein Bild von einem Heute, dass sich bei näherem Blick als Trugbild entpuppt.

Berlin, 2014